Existenzgründerdarlehen beantragen

ExistenzgründerdarlehenExistenzgründer können auf auxmoney.com Darlehen zwischen 1.000,- und 25.000,- € von privaten Geldgebern aufnehmen. Die Beantragung eines Existenzgründerdarlehens über auxmoney erfolgt unkompliziert und anonym. Das wesentliche Element einer erfolgreichen Kreditaufnahme ist die Beschreibung der Geschäftsidee, für die der Existenzgründer das Darlehen benötigt. Die persönliche Bonität können Gründer mit etlichen Zertifikaten herausstellen.

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Allgemeines zum Existenzgründerdarlehen
Ein Existenzgründerdarlehen ist so etwas, wie das Startgeld, das der Existenzgründer benötigt, um seine eigene Firma zu gründen. Denn viele heute erfolgreiche Unternehmer haben zwar eine brillante Geschäftsidee, ihnen fehlt aber das notwendige Startkapital, um diese Idee in die Tat umzusetzen. Existenzgründerdarlehen in verschiedenen Formen bieten dann die Möglichkeit, die Gründung zu finanzieren.

Wer ein Existenzgründerdarlehen benötigt, muss sich schon in der Vorgründungsphase Gedanken machen und einen gut durchdachten sowie überzeugenden Businessplan erstellen, dessen tragfähiges Konzept dann auch die Banken beeindruckt. Eine solche Existenzgründung kann schwierig sein und von daher ist es ratsam, wenn sich der potenzielle Existenzgründer von Beginn an kompetenten Rat durch einen unabhängigen Gründerberater oder die Unterstützung der IHK holt.

Besonders dann, wenn die Unternehmensgründung von Kapitalgebern abhängig ist, muss dem Businessplan besondere Bedeutung beigemessen werden. Gerade alle Fragen der Umsatzplanung, der Gewinnerwartungen und der Liquiditätsplanung sind zu bedenken und müssen in der Folge den kritischen Prüfungen der potenziellen Geldgeber standhalten.

Grundsätzlich sollte der Gründer, egal welche Art von Unternehmen er gründen möchte, neben dem Erfolg versprechendem Konzept auch über eine gewisse Menge an Eigenkapital verfügen, das in die Gründung eingebracht werden kann. Einige Möglichkeiten für Existenzgründer ein Existenzgründerdarlehen zu erhalten:

Existenzgründerdarlehen von der Hausbank
Erfahrungsgemäß sind die Hausbanken bei der Vergabe von Krediten an Existenzgründer eher zögerlich, da sie ein großes Risiko tragen müssen. Die Banken haben restriktive Vergaberichtlinien, bei denen bestimmte Gründungen von vornherein durch das Raster fallen. So bekommt beispielsweise ein Existenzgründer im Bereich der Gastronomie in der Regel keinen Kredit. Gute Berater bei den Hausbanken wissen aber um die Probleme der Gründer und wissen, wer das entsprechende Startkapital für Gründungswillige bereitstellt, wenn ein tragfähiges Konzept vorgelegt werden kann.

Die Hausbank leitet zum Beispiel Anträge von Existenzgründern an die KfW weiter, die spezielle Förderprogramme für Existenzgründer zur Verfügung stellt. Für Existenzgründerdarlehen gibt es keine deutschlandweite einheitliche Regelung. Viele Bundesländer haben individuelle Förderprogramme, die im Einzelfall erkundet werden müssen. Gut informiert sind Gründungscoachs oder auch Gründerzentren in den Städten, bei denen sich der Existenzgründer Rat und Unterstützung holen kann. In manchen Bundesländern gibt es so genannte Mikrodarlehen, Dabei ist der Kreditbetrag auf höchstens 10.000 Euro beschränkt. Die Laufzeit der Darlehen liegt bei fünf Jahren. Das erste Jahr ist tilgungsfrei, sodass der Existenzgründer sich im Gründungsjahr nicht mit der Kreditrückzahlung belasten muss, sondern sich voll auf einen erfolgreichen Unternehmensstart konzentrieren kann.

Wer mehr Geld braucht, der muss den Weg über die Hausbank gehen, die bei Existenzgründungen mit der KfW-Mittelstandsbank zusammenarbeitet, aber auch hier wird zuerst die Bonität des Existenzgründers geprüft. Existenzgründerdarlehen, die über die KfW vergeben werden, haben in der Regel längere Laufzeiten und sind im Betrag auch deutlich höher. Die Förderprogramme der KfW umfassen ein Beteiligungskapital für Existenzgründer von Technologieunternehmen, das ERP-Existenzgründerprogramm und das DtA-Startgeld oder das DtA-Existenzgründungsdarlehen. Existenzgründer in den neuen Bundesländern genießen hier besondere Vorteile, hier wird von vielen Kommunen öffentliche Unterstützung gewährt.

Jeder Existenzgründer sollte sich in der Förderdatenbank des BMWA im Internet umsehen und nach einem für ihn passenden Förderprogramm suchen, um sich mit diesen Informationen an die Hausbank zu wenden. Alle öffentlichen Fördermittel, sowohl die des Bundes, als auch die der Länder, müssen grundsätzlich über die Hausbanken beantragt werden. Und das immer vor dem Unternehmensstart! Grundsätzlich erfolgt die Förderung nur dann, wenn der Existenzgründer eine ausreichende fachliche und kaufmännische Qualifikation nachweisen kann, die mit der Ausübung der Selbständigkeit gefordert wird.

ERP-Darlehen
Auch die ERP-Darlehen sind durchgeleitete Kredite, die von der KfW und der DtA über die Hausbanken der Existenzgründer gewährt werden. Dabei liegt der Schwerpunkt dieser Art von Existenzgründerdarlehen in der Finanzierung von bestimmten Investitionsvorhaben von kleinen und mittleren Unternehmen. Dafür gibt es spezielle Programme, wie zum Beispiel, das ERP-Regionalprogramm, das ERP-Existenzgründerprogramm oder das ERP-Standortprogramm.

ERP-Darlehen bieten den Vorteil, dass sie zu günstigen Konditionen und mit Laufzeiten von bis zu 20 Jahren vergeben werden, wobei eine tilgungsfreie Zeit von bis zu fünf Jahren vereinbart werden kann. Mittel aus den ERP-Darlehen lassen sich mit anderen Fördermitteln kombinieren.

Existenzgründer müssen bei der Beantragung solcher Mittel über ihre Hausbank gehen und beachten, dass ERP-Darlehen nicht für finanzielle Verpflichtungen eingesetzt werden dürfen, die bereits vor der Antragstellung eingegangen wurden.

DtA-Startgeld und DtA-Existenzgründerdarlehen
Das DtA-Startgeld gibt beispielsweise Existenzgründern die Möglichkeit, für ihr Gründungsvorhaben ein Startgeld von bis zu 50.000 Euro in Anspruch zu nehmen. Es werden alle Gründungen in der gewerblichen Wirtschaft gefördert, auch in den Heilberufen. Das DtA-Startgeld wird sogar gezahlt, wenn die Existenzgründung zu Beginn im Nebenerwerb erfolgt, aber auf einen Vollerwerbsbetrieb ausgerichtet ist. Sofern die Sicherheiten des Existenzgründers nicht ausreichen, wird die Hausbank des Gründers zu 80 Prozent von der Haftung freigestellt. Das DtA-Startgeld wird über die Deutsche Ausgleichsbank gewährt, kann aber nur bei der Hausbank beantragt werden und wird bei Bewilligung auch nur über diese abgewickelt (ähnlich den Förderungen der KfW).

Das DtA-Existenzgründerdarlehen kann für immaterielle Investitionen genutzt werden und für die Finanzierung laufender Kosten. Es ist unabhängig von weiteren Förderungen und wird innerhalb von acht Jahren nach der Gründung gewährt. Das DtA-Existenzgründerdarlehen kann zur Vorfinanzierung von Aufträgen, zur Aufstockung des Warenlagers, für die Entwicklung von neuen Produkten oder auch für die Erschließung des Marktes verwendet werden.

Einzige wichtige Voraussetzungen zur Gewährung des Darlehens sind, dass die Selbständigkeit später die Haupterwerbsquelle sein muss und das der Existenzgründer der Hausbank, über die das Existenzgründerdarlehen läuft, entsprechende Sicherheiten stellen muss. Für bestimmte Vorhaben gewährt die Deutsche Ausgleichsbank eine Haftungsfreistellung von bis zu 50 Prozent.

Existenzgründerdarlehen von Privat
Viele Existenzgründer wissen um die Problematik der Beschaffung der notwendigen Liquidität für eine erfolgreiche Unternehmensgründung und scheuen den Weg zur Hausbank. Mittlerweile hat sich auch in Deutschland eine neue Methode der Beschaffung von Kredit etabliert, das sogenannte Social Lending. Beim Social Lending leihen Privatleute anderen Privatleuten Geld für ihre Projekte. Im Internet gibt es etablierte Kreditportale wie auxmoney.com oder smava.de, die sich auch bei immer mehr Selbständigen großer Beliebtheit erfreut.

Hier kann der Existenzgründer sein Projekt vorstellen, und wenn es Geldgebern interessant erscheint, werden diese sein Gründungsvorhaben finanzieren. Bei dieser Art der Finanzierung sind die Regularien weniger streng, was insbesondere für auxmoney gilt. Keiner der Geldgeber will den Businessplan sehen, viele sind schon allein von der Geschäftsidee überzeugt und geben Geld als Startkapital, wobei sich hier für das Projekt eines Existenzgründers mehrere Geldgeber zusammenfinden, um das mit dem Existenzgründerdarlehen verbundene Risiko zu streuen.

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